Schöpferin: Rebecca Wenk. Lesezeit circa 5 Minuten.

Während ich diesen Erfahrungstext schreibe, lausche ich zu indischer Musik, die mir sofort in den Sinn kam, als Yannick mich nach einer Bewertung seiner Person und seines Selbst fragte. Wer dies liest und sich mit den Schwingungen der Autorin, die sie während des Schreibens erfuhr, verbinden möchte, folgt dem folgenden Link:

                                              Yannick. Y – A – N – N – I – C – K. 

Ein Freund, ein Wegbegleiter und der Grund für eine aufschreckende Erkenntnis. Ich könnte jetzt damit anfangen zu beschreiben, wie Yannick mich immer wieder aufrüttelte, wie er unermüdlich an meinem Ego arbeitete und mir dabei Stück für Stück zu einem Bewusstsein für mein Selbst verhalf. Aber um einen kleinen und simplen Einstieg zu liefern, möchte ich gerne in Bildsprache/ Videosprache mit dir, lieber Leser, sprechen.

Wenn du mit Yannick sprichst oder anderweitig in Kontakt trittst, wirst du merken, wie du schlagartig keinen Bock mehr auf sein ständiges Hinterfragen hast. Du fühlst dich verfolgt. Du wirst bockig. Du machst dicht. Aber dann drehst du dich doch nochmal um, nur um sicherzugehen, dass er endlich weg ist – oder um sicherzugehen, dass er eben doch noch da ist? Mich hat das Ganze an ein Videospiel erinnert, was vor einigen Jahren im Internet für Furore sorgte: Slenderman. Wer das Spiel kennt, darf sich gerne nochmal einen Eindruck für die Atmosphäre des Spiels abholen, indem er auf den folgenden Link klickt ( Ja, dafür kannst du ruhig das andere Youtubevideo pausieren ;-)):

Ja, ich setze Yannick in dieser Analogie mit Slenderman gleich. Er verfolgt dich, du läufst weg. Trotzdem siehst du dich manchmal um, weil du einfach nicht anders kannst. Du willst diesen Kick. Und dann rennst du wieder. Du rennst und rennst. Deine Lampe (Intuition) leuchtet dir zwar den Weg durch das dunkle Dickicht, aber irgendwann geht auch ihr der Saft aus. Du bleibst stehen. Niemand in Sichtweite. Du fühlst dich sicher. Dann der Blick um eine Ecke – direkt in sein Gesicht. Da ist er wieder. Und du bist blindlings in seine Arme gelaufen. War das Absicht? Oder ist er einfach überall?  Du läufst ständig vor ihm weg, obwohl du weißt, dass er dich am Ende eh kriegt. Und dann all die merkwürdigen Notizen, die du an Bäumen und Wänden findest.

Sind die von mir? Oder hat hier jemand schon mal das selbe durchgemacht? Da scheint jemand Angst durchlebt zu haben. Vielleicht war es Rebecca – die hatte auch Angst.

Und dann rannte sie. Und dann weinte sie. Und dann wurde sie wütend. Und dann schrie sie. Und dann… lief sie direkt in Slendermans Arme –  „FACE YOUR FEARS!“  könnte ich es nennen. Deswegen findest du sie auch nicht mehr in dem dunklen Wald, sie ist da nämlich schon durchgegangen und hat ihren Weg herausgefunden. Sie stellte sich ihren Ängsten. Und sie lief Slenderman immer wieder in die Arme und schaute ihm dabei ins Gesicht.

Weglaufen funktioniert am Anfang – aber irgendwann musst du dir eingestehen, dass es dir nichts bringen wird. Irgendwann ist Schluss. Dann ist da die Möglichkeit alles so anzunehmen, wie es ist. Lass dich drauf ein. Spring Slenderman in die Arme! Umarme ihn! Gib ihm die liebevollste Umarmung, die er jemals erfahren durfte.

Yannick hat mich durch viele Phasen meines Lebens begleitet – Angst, Freude, Trauer und Verleumdung. Die Impulse, die wir uns tagtäglich geben, lassen uns immer wieder über uns selbst hinauswachsen.

Ich bin erstaunt darüber, wie Yannick es schafft, mich aus meiner Komfortzone zu holen, wenn ich nicht einmal bemerke, dass ich mir es gerade in ihr gemütlich mache. Das tut am Anfang kurz weh, aber dann ist der Schmerz weg und es sprudelt nur so vor Energie.

Ich war, bin und bleibe an Yannicks Seite.

Das wusste ich schon von der ersten Minute, in der wir in Verbindung traten. Da war etwas in meinem Kopf, das sagt mir: „Ihr beide werdet mal etwas Großartiges auf die Beine stellen. Wir wissen noch nicht, was es ist, aber egal wie es wird, es wird dein Vorstellungsvermögen übersteigen.“

Danke für Alles, lieber Yannick. Ich freue mich auf unser Schöpfen.

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