Liebe Menschen, liebe junge Mitmenschen,

dieser Artikel richtet sich gezielt an junge Menschen. Damit gemeint sind alle zwischen 16 und 36 Jahren. Wir als junge Generation stehen gegenwärtig vor der wohl größten Herausforderung vor der je eine junge Generation stand. Wir werden von unseren Vorfahren gezwungen Verantwortung für etwas zu übernehmen, für das wir im Grunde genommen keine Verantwortung tragen.

Unser aller Lebensgrundlage, die Luft, das Wasser und der Erdboden, werden durch die Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme der westlichen Zivilisationen zunehmend in Mitleidenschaft gezogen. Das kollektive Handeln der Menschheit belastet die Ökosysteme schon seit Jahren in einem Maß, das weit über die Regenerationskapazitäten hinausgeht. An immer mehr Orten rund um unsere Erde wird das Überleben für Menschen, Tiere und Pflanzen zunehmend schwerer. Dabei geht es nicht mehr bloß darum einige der Annehmlichkeiten zu verlieren, die unsere Vorfahren uns hinterlassen haben und hinterlassen. Es geht vielmehr um unser nacktes Überleben als menschliche Spezies und das Überleben unzähliger Tier- und Pflanzenarten. Das rasante Artensterben beschleunigt sich immer schneller. Schon in 1950er Jahren fand die erste Konferenz der Vereinten Nationen statt, die vorhersagte, wohin die Entwicklung der Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme führen würde. Zum Besseren gewendet hat sich seitdem nur scheinbar etwas. Das vorherrschende Motto scheint bis heute eines zu sein: Wachstum, immer mehr Wachstum. Aber wohin und womit stellt sich vielen jungen Menschen die Frage und vor allem auch wozu.

Das hier sollt keine Schwarzmalerei darstellen und ich, Yannick Bennesch, möchte diesen Artikel auch nicht mit diesen Worten beenden. Es ist längst nicht alles verloren. Es ist jedoch an der Zeit, dass wir uns eingestehen, welche Herausforderungen sich uns vorstellen und vor allem ist es an der Zeit, dass wir als junge Generation, die noch keine Kinder auf unsere Erde gebracht haben, erkennen, dass es an uns ist, Verantwortung für den notwendigen Wandel zu übernehmen, auch wenn wir die gegenwärtigen Zustände unserer Ökosysteme nicht verursacht zu haben scheinen. Wir sind alle in Welten hineingeboren worden, die erfüllt waren von menschengemachten Systemen und Institutionen, die auf einer Ideologie des ewigen Wachstums und der Herrschaft über andere gegründet sind.

Das klingt erst einmal wenig ermutigend, doch all das sind nicht nur Probleme. Vor allem auch sind es Möglichkeiten für uns als junge Generation zu Gestaltern unserer Erde zu werden und Verantwortung zu übernehmen, die unsere Vorfahren von sich wiesen und auf Politikerinnen und Politiker geschoben haben. Es ist Zeit aus dem Kinderwagen auszusteigen, in dem ganze Generationen von Vorfahren sitzen geblieben sind und darauf gehofft haben, andere würden es richten. Wie wir heute klar erkennen können, war es ein Trugschluss darauf zu hoffen.

Wir müssen es selbst in die Hand nehmen und aufhören den Regeln zu folgen, die „man“ uns vorsetzt. Wir müssen konsequent die alten Konventionen und Regeln brechen, um unsere Gesellschaftsorganisation grundlegend neu zu fühlen, neu zu denken und neu zu gestalten. Wir können das. Ich habe vollstes Vertrauen in unsere Generation und in unsere Fähigkeiten. Wenden wir uns einander zu, lernen wir von- und miteinander, teilen wir Fähigkeiten und Fertigkeiten, tauschen uns aus und beginnen wir eine Neue Erde herbeizuführen.

Lieben Gruß

Yannick

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s